Der Kreisverband Weißenburg hat zusammen mit dem Kreisverband Roth/Hilpoltstein die traditionelle Paketaktion „Weihnachtstrucker“ mit den Johannitern durchgeführt.

Lange war unsicher, ob man die Aktion, wegen Corona, überhaupt durchführen kann. Aber nachdem die Johanniter „grünes Licht“ gegeben hatten und die Kreisvorstandschaft ihr Hygienekonzept angepasst hatte, konnten die gesammelten Pakete aus den ELJ-Dörfern in Dettenheim verladen werden.

Die Kreisvorstandschaft hatte für ihre Ortsgruppen eine Challenge ausgerufen: In Anlehnung an den FETTEN DEAL, der 20% mehr Mitglieder anstrebt, wollte der KV-Weißenburg bei der Paketaktion 20% mehr Pakete als letztes Jahr sammeln. Doch statt den angestrebten 20% mehr an Paketen wurden es schließlich stolze 200% mehr Pakete als im Jahr 2019.  398 Pakete durften die Mitarbeiter der Johanniter in ihren LKW verladen. Mehr hätten auch nicht mehr reingepasst.

Wie im „Drive-In“ Modus kamen die ELJ-Gruppen luden ihre Pakete, die sie in ihren Dörfern eingesammelt hatten, auf den LKW der Johanniter und verabschiedeten sich mit einem kleinen Geschenk der Kreisvorstandschaft.

Auf die Frage, woran es wohl gelegen hat, dass dieses Jahr so viele Pakete gespendet wurden, meinte die Kreisvorsitzende Lisa Grimm: „Das liegt zum einen am Engagement der ELJ Gruppen und zum anderen haben auch viele Menschen in diesem Jahr gemerkt, wie wichtig es ist, dass es ALLEN gut geht und dass es vielen Menschen nicht so gut geht.“