SAMMENHEIM – Was für ein tolles Fest! In „Samma“ ging unter dem beziehungsreichen Motto „Spiel ohne Grenzen“ an drei Tagen so richtig die Post ab. Möglich gemacht hatten die große Sause einmal mehr die Mitglieder der Landjugend Sammenheim-Sausenhofen um ihre Vorsitzenden Simon Beißer und Frank Breyer.

Schweißtreibende und vor allem lustige Spiele standen jedoch nur am Sonntag im Fokus. Als amtierender Titelträger des Wettbewerbs (2017 Sieg in Lentersheim) gewährleisteten die in die Pflicht genommenen Lokalmatadore nach dem Festgottesdienst ein buntes und mitreißendes Spektakel, begleitet von vielen Besuchern aus nah und fern.

Neben insgesamt 24 mitmachenden Teams hatten auch zahlreiche Zuschauer den Weg in das rührige Dorf am Fuß des Gelben Bergs gefunden. Sie erfreuten sich an Schlammund Wasserspielen, Dr. Bibber-„Akrobatik“, Schräghockey, filigraner Bierkastenstapelei, Fußballdart und fliegenden Wasserbomben. Darüber hinaus galt es, ein Auto mit reiner Muskelkraft fortzubewegen – geschicktes Reifenwerfen inklusive. Jung und Alt hatten ihren Spaß an den einzelnen Stationen.

Mit sportlichem Ehrgeiz und vollem Körpereinsatz taten die Protagonisten ihr Übriges. Logisch, dass bei dieser Art von Unterhaltung Hunger und Durst aufkamen. Auch in diesem Bereich hatten sich die Veranstalter bestens vorbereitet. Im und am Festzelt gab es gut und reichlich für den Gaumen. Bei kleineren Blessuren der Athleten stand eine Abordnung des BRK zur Verfügung.

Nach spannenden Disziplinen rundete die Siegerehrung mit Entertainer „Gagi“ den Tag ab. Als Gewinner 2018 obliegt der Landjugend Irsingen die Ehre, im nächsten Jahr den „grenzenlosen“ Rummel auszurichten. Für eine Riesengaudi sorgten in Sammenheim bereits zwei Abende vorher die populären „Troglauer Buam“ mit hoher Schlagzahl und fetzigen Rhythmen.

Ausgelassenes Partytreiben

Stimmung pur zauberte tags darauf auch DJ „EL MAR“ ins Zelt. Noch vor dem ausgelassenen Partytreiben konnte bereits der Last-Second-Triumph von Jogis Buben gegen Schweden bejubelt werden. Public Viewing auf Großleinwand und das finale Traumtor von Toni Kroos machten danach selbstverständlich Lust auf mehr. Kein Wunder, dass es bis tief in die Nacht hinein „hoch, höher, am höchsten“ herging in „Samma“. Das „Spiel ohne Grenzen“ beschränkte sich eben nicht nur auf Sport.

ULI GRUBER

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