Durch die Trockenheit des letzten Sommers hat das Grünland in unseren Breiten stark gelitten. Um für die Zukunft gewappnet zu sein und praktische Tipps rund um Grünland und Zwischenfruchtanbau zu erfahren, hat der Agrarsoziale Arbeitskreis (ASA) Roth-Schwabach gemeinsam mit dem Maschinenring den Produktmanager Hans Koch von der BayWa eingeladen. Koch zeigte auf, wie in den letzten Jahren die vegetationsfreie Zeit abgenommen hat und verwies auf die Wetterextreme der letzten Jahre. Während Landwirte bei Mais und Getreide sehr umsichtig arbeiten, wird Grünland oft eher stiefmütterlich behandelt. Dabei zahlen sich kleine Steigerungen des Proteingehalts im Futtergras aus, denn so wird weniger Sojafutter aus Importländern benötigt. Koch plauderte aus dem Nähkästchen und gab ein ganzes Paket an nützlichen Tipps an die anwesenden Landwirte weiter: Themen wie die optimale Gülleausbringung, Gräser- und Sortenwahl und Bodenbearbeitung wurden umfassend abgearbeitet. Fazit: Der Klimawandel stellt hohe Anforderungen an Landwirte. Strategien gibt es, aber leichter wird es nicht.