Die „Ökofairen Leitsätze“ der Evangelischen Jugend in Bayern (EJ) waren Schwerpunkt eines Meinungsaustauschs von Vertretern des EJ-Arbeitskreises „sozial-ökologische Transformation“ und dem Agrarsozialen Arbeitskreis der ELJ.

Mit den Leitsätzen setzt sich die EJ für den Einkauf von ökologisch erzeugten, regionalen, saisonalen oder fair gehandelten Lebensmitteln ein. Auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, der Verzicht auf Plastikverpackungen oder klimafreundliches Reisen werden empfohlen.

Die guten Ideen der Evangelischen Jugend stießen beim ASA ebenso auf offene Ohren wie deren positive Haltung gegenüber den heimischen Landwirten. Unterschiedliche Positionen gab es zum Appell der EJ, bei Veranstaltungen auf Fleisch zu verzichten bzw. den Fleischkonsum kritisch zu überdenken.

Hier geht es der EJ um Fragen des Tier- und Klimaschutzes. Für den ASA steht dagegen eine Kreislaufwirtschaft, die auf tierischen Dünger angewiesen ist, im Vordergrund. Einigkeit herrschte, dass Änderungen in der Landwirtschaft durch politische Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen. Ähnliches gilt für die Vermeidung von Plastikverpackungen von Lebensmitteln.