Bei den Wahlen des Vorstandes des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) Kreisverband Nördlingen wurde Friedrich Weng aus Nähermemmingen im Amt bestätigt. Bereits seit 2012 leitet er mit viel Engagement und Erfolg den größten ASA-Kreisverband der Evangelischen Landjugend.

Für neue Gesichter im Vorstand sorgen Alexandra Enslin, Thomas Gruber und Lukas Hubel, die erstmals kandidierten und zu Beisitzern gewählt wurden. Stellvertretender Vorsitzender wurde Werner Rögelein, der Martin Straß ersetzt. Kathrin Benninger wurde als Schriftführerin bestätigt, während Benjamin Herrle neu das Amt des Kassiers übernimmt. Das Team wird vervollständigt durch die Beisitzer Marco Link, Andreas Kießling, Benjamin Kraus und Martin Straß.

Friedrich Weng bedankte sich bei Martin Feldmeier und Jochen Glauning, die nach langjähriger aktiver Arbeit nicht zur Wiederwahl antraten. Der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands Karlheinz Götz würdigte das Engagement der Vorstandschaft im Sinne der Landwirtschaft und freute sich auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit von ASA und BBV.

Im zweiten Teil des Abends referierte Ernst-Arthur Bommer von der Saatgutfirma KWS zu Fragen des Maisanbaus und der Zukunft der Landwirtschaft. Zu erwarten ist ein starker Anstieg der Weltbevölkerung, verbunden mit einer Absenkung der verfügbaren Ackerfläche pro Erdenbürger auf 2000 m². Bereits heute besteht ein hoher Bedarf an pflanzlicher Erzeugung, vor allem für Futtermittel, aber auch für die menschliche Ernährung und für Bioenergie.

Dieser Entwicklung gegenüber stehen hohe Steigerungen der Produktivität im Pflanzenbau. So hat sich der Ertrag an Zucker aus Zuckerrüben innerhalb von 35 Jahren verdoppelt, während der Aufwand an benötigtem Stickstoffdünger rapide gesunken ist. Allerdings führen die Wetterextreme der letzten Jahre vielerorts zu starken Ernteverlusten. Zur Optimierung der Ernte bietet die Firma ein Satelliten-Trockensubstanz-Monitoring an. Mithilfe von Satellitenbildern wird der Trockensubstanzgehalt, beispielsweise von Maispflanzen erkannt. Auf Wunsch erhalten Landwirte maßgeschneiderte Empfehlungen für den optimalen Erntezeitpunkt.