Neuer Landesvorstand der Evangelischen Landjugend (ELJ) gewählt

Sara Endres aus Altertheim und Michael Dendorfer aus Weiden sind neue gleichberechtigte Vorsitzende der ELJ in Bayern

(Pappenheim) Auf Ihrer 119. Landesversammlung (22.10.-23.10.2021) hat die Evangelische Landjugend in Bayern eine neue Vorstandschaft gewählt. Das dritte Mal in Folge fand die Landesversammlung digital statt.

Um trotzdem vor Ort bei den Gruppen zu sein, war die Veranstaltung erstmals als Pop-Up-Event mit fünf Standorten organisiert: Uffenheim, Oberaltertheim, Ehingen (Ries), Neukirchen und Pappenheim. In Liveschalten wurden die Programmpunkte so aus ganz Bayern gestaltet.

Im wichtigsten Entscheidungsgremium des Landesverbands wurde die Wahl eines neuen ELJ-Landesvorstands durchgeführt. Hier konnten Sara Endres (neue Landesvorsitzende) und Michael Dendorfer (neuer Landesvorsitzender) das Vertrauen gewinnen. Zur stellvertretenden Landesvorsitzenden bestimmten die Delegierten Lea Pilhöfer aus Happurg. Michael Mößler aus Sulzkirchen als stellvertretender Landesvorsitzender komplettiert die Führungsriege. Neue Vertreterin für den Bezirk Mittelfranken ist Leha Cornarius aus Oberickelsheim, den Bezirk Unterfranken vertritt ab sofort Felicia Höchsmann aus Unteraltertheim. David Auernhammer aus Altertheim wurde als Beisitzer gewählt. Den Finanz- und Personalbeirat besetzen zukünftig neben Konstantin Elflein und Friederike Bösener auch die bisherige Landesvorsitzende Sabine Groß.

Landessekretär Manfred Walter und Landjugendpfarrer Benedikt Herzog dankten der ausscheidenden Landesvorstandschaft und beglückwünschten die neuen Aktiven des Vorstands zu Ihrer Wahl.

Im Anschluss an die Wahlen wurde über den einzigen vorliegenden Antrag an die Landesversammlung debattiert und entschieden: Die Loslösung der Evangelischen Landjugend vom aktuellen Rechtsträger, dem Verein der Evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum in Bayern e.V.

Diese Entscheidung würde einen Weg hin zu einem selbstständigen und selbstverwalteten Jugendverband bedeuten. Bei der Abstimmung zum Vorhaben ergab sich eine einmütige Unterstützung für den Antrag. Somit ist der neue Landesvorstand beauftragt, bis zum 1.1.2023 die Lösung vom bisherigen Rechtsträger sowie die Selbständigkeit und Übernahme der Geschäfte vorzubereiten. Die aktuellen Überlegungen favorisieren die Gründung eines eigenen Vereins sowie die Schaffung einer Genossenschaft aus Kreis- und Bezirksgruppen, die die Angestellten führt und die Landesstelle Pappenheim betreibt.