Im Zuge der Corona-Krise kommt es zu Hamsterkäufen. Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner stellt deshalb klar: „In Deutschland haben wir aktuell keine Versorgungsengpässe.“

Die Schließung von Grenzen und der derzeitige weltweite Rückgang des Handels macht aus der Sicht des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) der ELJ deutlich: Lebensmittel unterscheiden sich deutlich von anderen Handelsprodukten. Denn sie sind unverzichtbare „Mittel zum Leben“.

Nach Einschätzung des ASA-Landesvorsitzenden Stefan Funke „zeigen die mit der Corona-Krise verbundenen Diskussionen um die Sicherung der Lebensmittelversorgung, wie wichtig eine leistungsfähige heimische Landwirtschaft für die Länder und Nationen ist.“

Außerdem wird deutlich, dass es nicht nur auf die großen Handels- und Warenströme ankommt. Die regionale Erzeugung von Lebensmitteln punktet mit kurzen Wegen und regionalen Kreisläufen. Auch, wenn der weltweite Handel ins Stocken kommen sollte.

Fazit: Landwirtschaft gehört zu den wichtigen Branchen eines jeden Landes. Es gilt, die Bäuerinnen und Bauern zu unterstützen und die Nahrungsmittelerzeugung in Bayern, Deutschland und Europa zu erhalten.

Für den Umgang mit Corona im Verband hat die ELJ eine eigene Seite eingerichtet: ELJ in Zeiten von Corona