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Stand: 18.07.2020

Endlich wieder möglich: Jugendarbeit analog

Die letzten Monate haben uns alle vor außergewöhnliche Situationen gestellt. Was wir bisher kannten, wurde auf den Kopf gestellt. ELJ musste anders und vor allem digitaler gestaltet werden, um #miteinandermehrmachen zu können.

Deshalb begrüßen wir die ersten „Corona-Lockerungen“ der Bayerischen Staatsregierung und unterstreichen noch einmal, dass Jugendarbeit mehr als systemrelevant ist.

Ab jetzt ist Jugendarbeit wieder analog leichter möglich.

 

Du brauchst ein Schutz- und Hygienekonzept

Dennoch bedarf es für Deine Jugendarbeit in und mit der ELJ-Gruppe ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept.

Es spielt dabei keine Rolle, ob Deine Veranstaltung ein Treffen am Badesee, ein Städteausflug, Zeltlager ist – oder eben „nur“ ein gemütliches Beisamensein mit Kaltgetränk-Trinken – im oder vor dem Jugendraum.

Es muss ein Schutz- und Hygienekonzept erstellt werden. Dieses hat in schriftlicher Form vor der Veranstaltung vorzuliegen und sollte auf Aufforderung den entsprechenden Behördenmitarbeiter_innen gezeigt werden können.

Die rechtliche Basis

Der Bayerische Jugendring ist die zuständige Behörde für die Jugendarbeit. Für die Coronazeit hat der BJR die Aktion #jugendarbeithältzusammen ins Leben gerufen und sammelt auf dieser Seite. Für weitere aktuelle Infos und Orientierungshilfen schaut auf diese Seite des BJRs. Diese Empfehlungen sind für die ELJ bindend.

Wer gegen diese Empfehlung handelt, verhält sich grob fahrlässig, was zu Regressansprüchen, auch persönlich gegen die Verantwortlichen führen kann.

(Manfred Walter, ELJ Landessekretär)

Unsere Grundsätze zum Schutz vor dem Corona Virus - verpflichtend für Alle

  • Im Kontakt achten wir proaktiv auf Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung. Wir wissen um unsere Aufsichtspflicht, die zur Haftung führen könnte und setzen auf: Informieren – Überprüfen – Konsequent handeln.
  • „Für die Haftungsfragen bei der Öffnung von Einrichtungen und Durchführung von Angeboten der Jugendarbeit gelten umfassend die haftungsrechtlichen Standards wie bei allen sonstigen Risiken auch.“ (Bayerischer Jugendring)
  •  Personen mit Atemwegs-Symptomen, Fieber und Husten (sofern nicht vom Arzt z.B. abgeklärte Erkältung) nehmen in keiner Weise Anteil an Maßnahmen der ELJ weder als Leitung, Mitarbeitende oder Teilnehmende.
  •  Wir sichern die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen handelnden Personen, die nicht einem Haushalt angehören.
  • In Zweifelsfällen, in denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, achten wir auf die Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB).
  • Nies- und Huste-Etikette: in Armbeuge niesen oder husten
  • Regelmäßiges Händewaschen (ca. 30 Sekunden)
  • In Räumen: Regelmäßiges Lüften (mindestens 10 Minuten je volle Stunde)
  • Der Zutritt ist nur mit Einwilligung zur Erfassung von Kontaktdaten möglich. (zum Zweck der Gewährleistung einer Kontaktpersonenermittlung bei COVID-19 Fällen)
  • Bei Verdachtsfällen machen wir Meldung

So fertigst Du Dein Schutz- und Hygienekonzept an

  1. Mache Dich mit den rechtlichen Vorschriften vertraut (u. a. Bayerische Staatsregierung, Bayerischer Jugendring)
  2. Stelle die baulichen Strukturen und Größe der Einrichtung fest (u. a. Größe der Aufenthalts- und Gruppenräume, Toiletten, Küche und Außenanlagen – die Du für Deine Jugendarbeit nutzen willst)
  3. Überlege: Die Steuerung und Reglementierung der Besucher_innen (max. Anzahl, Sanitäranlagennutzung)
  4. Lege fest, wie Du den Mindestabstand sicherst (z. B. Gesamtquadratmeter der Einrichtung geteilt durch 3 Quadratmeter / Person)
  5. Kläre, wie Du Deine Besucher_innen umfassend informierst (u. a. vor und während des Gruppentreffens, durch Aushänge)
  6. Stelle die Datenerhebung der Anwesenden sicher
  7. Fixiere weitere Klärungen: z. B. Regelmäßiges Lüften des Veranstaltungsraumes; Umgang mit Speisen und Getränken; Hygieneartikel Bereitstellung und Reinigung; Verpflichtung, eine geeignete Mund-Nase-Bedeckung (Community-Masken bzw. Alltagsmasken) zu verwenden Benenne Hygienebeauftragte, die Vorsitzenden könnten diese Aufgabe übernehmen.

Seitens der Staatsregierung sieht so die Checkliste zur Erstellung aus.

Tipp: Finde heraus, ob es bereits ein Schutz- und Hygienekonzept Deines „Vermieters“ (Kirchengemeinde, Gemeinde) gibt und schließt Euch diesem an.

Gerne unterstützen wir Dich. Wende Dich an Deine ELJ-Landesstelle und an die ELJ-Bezirksreferent_innen Deines Vertrauens.

Ideen und Entwürfe

Hier findest Du Ideen und Entwürfe zum anpassen auf Dein individuelles Schutz- und Hygienekonzept. Es handelt sich um kein rechtssicheres Konzept, welches Dich vor jeglicher Haftung schützt! Deshalb stimme Dein Konzept mit dem örtlichen Gesundheitsamt bzw. Deiner (Kreis-) Verwaltungsbehörde ab.

Du findest hier Entwürfe, auf die Du Dein Schutz- und Hygienekonzept aufbauen kannst. Gerne unterstützen Dich die Bezirksreferent_innen und die Landesstelle dabei.

(Jürgen Kricke, ELJ-Jugendbildungsreferent)

Entwürfe

20_07_06_Schutz- und Hygienekonzept_ELJ Neukirchen

(in Verwendung bei der ELJ Neukirchen und ELJ Roth)

20_06 KV N֖ Sitzung Hygieneschutz-Konzept

(in Verwendung beim ELJ-Kreisverband Nördlingen)

Im Beratungsprozess stellen wir Dir ein bearbeitbares Dokument zur Verfügung.

 

Damit hilfst Du uns

Falls Du bereits ein eigenes Konzept hast oder Erfahrungen mit Deiner (Kreis-) Verwaltungsbehörde, teile diese uns bitte mit: juergen.kricke@elj.de.

 

Tipps und Empfehlungen für Deine ELJ-Jugendarbeit

findest Du hier.