Was war das für eine besondere Erfahrung. Wieder mal in Pappenheim sein dürfen und wieder mal ein Seminar live und in Präsenz aller TeilnehmerInnen zu erleben.

Der Gruppenleiter-Grundkurs 2021 war, durch Corona, als hybrider Kurs angelegt. Fünf virtuelle Treffen hatten im Frühjahr die Grundlagen für Gruppenleiter behandelt. Die Rolle der Gruppenleiter, die Analyse der eigenen Gruppe, Rechts- und Versicherungsfragen, Gruppenpädagogik und Kommunikation. Als Highlight sollte bei einem Präsenztreffen auch das persönliche Miteinander ermöglicht werden. Zum Glück hat es tatsächlich geklappt und der Kurs durfte, am ersten wieder geöffneten Wochenende des EBZ, in Pappenheim tagen.

Das Oberthema des Wochenendes war „Projekte in ELJ-Gruppen“.  Die TeilnehmerInnen erfuhren sie viel Grundsätzliches und auch viele Tipps und Tricks was man beim Durchführen von Projekten beachten sollte. Da bei der ELJ die Praxis nie zu kurz kommt, sollten die TeilnehmerInnen gleich ein Projekt aus dem Boden stampfen: Von der ersten Idee, über die Planung, die Überwindung von Schwierigkeiten bis hin zum Ausprobieren von einzelnen Einheiten.

„Welches Projekt wäre für eine ELJ-Gruppe attraktiv, wenn es nach der langen Pause wieder losgeht“. Das war die Aufgabenstellung nach der die TeilnehmerInnen ihre Projekte planen sollten. Gemeinschaft und Spaß waren die herausragenden Merkmale, die sich in allen Projektideen wiederfanden. Da war die Gemeinschaft im Dorf, die wieder gestärkt werden sollte. Bei einer Müllaktion „Abfall in den Abfall“ sollen alle motiviert werden, ihr Dorf in Ordnung zu bringen. Dann wurde die Aktion „ELJ without limits“ konzipiert. Im ganzen Dorf werden mit anderen Vereinen Spielstationen aufgebaut. Alle dürfen mitmachen und miteinander feiern. Feiern stand auch im Mittelpunkt des dritten Projekts. Eine Corona-Abschluß-Motto-Party, bei der die Besonderheiten der verrückten Pandemiezeit in einer Party verarbeitet werden.

Es war schon erstaunlich, wie schnell, wie kreativ und wie kompetent die TeilnehmerInnen ihre Projekte auf den Weg brachten. Da man schon mal dabei war, organsisierte die Gruppe am Sonntag Vormittag ihren eigenen Werkstattgottesdienst.

Alle hatten sich ihr Gruppenleiterzertifikat, das sie am Ende des Wochenendes bekamen, redlich verdient.