Bei der obigen Collage handelt es sich nicht um ein Bilderrätsel!

Es handelt sich um die Analyse einer ELJ-Ortsgruppe. Im Rahmen des neuen Gruppenleiter-Grundkurses hatten TeilnehmerInnen das Gruppenleben ihrer ELJ-Gruppe veranschaulicht.

In Zeiten von Corona kann auch der bewährte Gruppenleiter-Grundkurs nicht stattfinden. Da es aber trotzdem viele motivierte Gruppenverantwortliche gibt, die in ihre Aufgabe hineinwachsen wollen, brauchte es ein neues Format dafür.

Die Verantwortlichen des ELJ-Schulungsangebotes hatten sich deshalb ein hybrides Konzept für die Weiterbildung von Gruppenverantwortlichen überlegt. Ein Teil der Schulung wurde in sechs abendlichen Online-Treffen abgehalten. Wenn es wieder möglich ist, wird der Kurs noch ein Wochenende in Präsenz miteinander verbringen. So soll neben der Vermittlung von „Handwerkszeug“ für GruppenleiterInnen auch dem Wunsch nach echter Gemeinschaft Rechnung getragen werden.

Sich selbst und die eigene Gruppe besser einschätzen lernen und damit auch das Gruppenleben besser gestalten können, ist das Ziel des Kurses. Immer Praxisnah und lebendig: So ist der Anspruch der Organisatoren. Also wurden Themen der Gruppenleiterausbildung wie Gruppenpädagogik, Kommunikation, Leitung, Rechtliche Fragen, Warm-Ups und die Analyse der eigenen Gruppe den neuen Gegebenheiten angepasst. Das dies gelungen ist, bestätigten die TeilnehmerInnen des ersten Kurses nach den Online-Einheiten.

Für viele Jugendliche ist die Zeit in der ELJ tatsächlich eine sehr wichtige Erfahrung in ihrem Leben.  „Die Zeit deines Lebens“, wie es im Motto des Gruppenleiterkurses heißt. Die Übernahme von Verantwortung in die Gruppe bedeutet aber noch mehr: dass junge Leute lernen, über sich hinauszuwachsen.  Oder wie es die Macher des Grundkurses formuliert haben: „Die Mitarbeit in einer ELJ-Vorstandschaft kann das beste Praktikum eures Lebens sein“.