Schnupfen, Husten, Heiserkeit: An klammen Novembertagen greifen auch taffe Jungs und Mädels aus den Reihen der ELJ zu Tees und Kräutern. Egal ob Pfefferminze, Meerrettich oder Malve: Viele Kräuter und Heilmittel werden bei uns in der Region angebaut. Einen führenden Betrieb in der Kräuterbranche bewirtschaftet die Familie Funke im mittelfränkischen Adelsdorf. Auf Einladung des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) stellte der Chef Wilfried Funke die breite Palette seiner Erzeugnisse vor. Funke machte deutlich, welch hohe Flexibilität im Kräuteranbau erforderlich ist. Die Ansprüche des Marktes ändern sich kurzfristig. So kann in einem Jahr eine große Nachfrage nach Getreidegras herrschen und ein Jahr später dann nach Löwenzahn. Für den Landwirt ergibt sich daraus die große Herausforderung, die Erzeugung rasch umzustellen. Das bedeutet auch, oft neue Wege im Anbau und der Ernte zu gehen. Für die rund 40 Teilnehmenden von ASA und ELJ sowie den Gästen des Bauernverbandes war es ein informativer Tag, der durch die Gastfreundschaft der Familie Funke zu einem besonderen Highlight wurde.