Sowohl nach vorne als auch zurück blickte die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Landjugend (Arge) im Bayerischen Bauernverband bei ihrer Klausur in München. Die Arge setzt sich zusammen aus der Katholischen Landjugendbewegung, der Bayerischen Jungbauernschaft und der ELJ. So schauten die Delegierten zum Beispiel in die Satzung der Arge, diskutierten über Änderungen und Wünsche und arbeiteten an einer neuen, moderneren Sitzungsstruktur. Ein künftiger Schwerpunkt soll der „Green Friday“ sein, eine nachhaltige Gegenbewegung zum Konsumtag „Black Friday“. Informieren will sich die Arge zu den Themen Düngeverordnung und der Gemeinsamen Agrarpolitik. Alle Anwesenden, darunter auch die Geschäftsführerin der Landfrauen des BBV, Dr. Andrea Fuß, nutzten den Tag, um sich besser kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen.
Stefan Funke, Landesvorsitzender des Agrarsozialen Arbeitskreis der ELJ und ehemaliger Vorsitzender der Arge, blicke auf die letzten zwei Jahre zurück: Demzufolge setzte sich die Arge beispielsweise mit einem Video gegen Rassismus ein und bildete sich zu Themen wie Lebensmittelkennzeichnung, Agrarpolitik und Nutztierstrategie fort. Mit diesem Rückblick verabschiedete sich Funke als Vorsitzender und gab den Posten an Georg Rabl, Landesvorsitzender der BJB, weiter.
Carmen Vitzthum, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt