Evangelische Landjugend Dettenheim setzt Zeichen der Hoffnung und Zuversicht

(Dettenheim) – Martin Luthers Satz „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ brachte die Evangelische Landjugend Dettenheim auf eine außergewöhnliche Idee.

Wie jedes Jahr sollte es auch 2020 trotz Corona einen Maibaum geben, da war sich Evangelische Landjugend Dettenheim schnell einig. „Es war klar, unser traditionelles Maibaumaufstellen wird es dieses Jahr leider nicht geben können“, erklärt der Ortsgruppenvorsitzende Jonathan Hilpert, „da haben wir angefangen zu überlegen, wie wir trotz allem ein kleines Event stattfinden lassen können.“

Erst sollte nur mit wenigen Menschen ein kleiner Baum gestellt werden, doch dann kam ihnen die Idee. „Wir wollten eine Aktion, die auch noch lang in der Zukunft an diese Zeit erinnert. Da hatten wir den Gedanken, dass wir dieses Jahr keinen Baum stellen, sondern pflanzen. Und als Evangelische Landjugend war es selbstverständlich, dass es ein Apfelbaum werden sollte.“

Schnell war ein Apfelbaum gekauft und Jonathan und sein Bruder David haben den diesjährigen Maibaum traditionell mit Kranz und Bändern geschmückt und wie üblich zum Monatswechsel auf den Dorfplatz gestellt.

Die Dettenheimer haben die nächsten Wochen die Möglichkeit bemalte Stein um den Baum zu legen, natürlich alles unter Beachtung der aktuellen Auflagen.

Schon jetzt freut sich Jonathan, wenn das Maifest nachgeholt wird: „Dieses Bäumchen wollen wir sobald wie möglich gemeinsam in Dettenheim einpflanzen – ganz nach Luthers Vorbild. Der Baum soll als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht wachsen und gedeihen, in Erinnerung an das schwere Corona-Jahr 2020.“