Die Chancen der Direktvermarktung von Honig, Milch, Fleisch oder Gemüse hat Margit Strauß auf der Landesversammlung des Agrarsozialen Arbeitskreises ASA vorgestellt.

Wer sich entschließt, die Vermarktung seiner Produkte an den Verbraucher selbst in die Hand zu nehmen, sollte sich im Klaren sein, wie viel Arbeitskapazität zur Verfügung steht, so die Referentin vom Amt für Landwirtschaft in Ansbach. Auch der persönliche finanzielle Spielraum und die Angebote einer Förderung sollten geprüft werden. Klassische Stolpersteine liegen in der Überschätzung der eigenen Potentiale, der mangelnden Bereitschaft zu Werbung oder in Lieferengpässen.

Als Erfolgsfaktoren gelten eine klare Produktpalette, ausreichend Zeit für Kunden, hohe Qualitätsstandards, die Mitgliedschaft in einer Kooperation und die Unterstützung durch Initiativen und Landwirtschaftsämter. Letztere bieten eine Beratung für alle Einstiegswilligen.