Im Rahmen der Restrukturierung testet die ELJ ein neues Leitungsmodell. Um die Präsenz des Landjugendpfarrers in der ELJ zu stärken, übernimmt Benedikt Herzog dessen Aufgaben. Gerhard Schleier bleibt Leiter des EBZ Pappenheim und als Vorstand des Rechtsträgers für die ELJ zuständig.

Mit der neuen Aufgabenverteilung will der Landesvorstand das geistliche Profil der ELJ stärken. Im Beschluss heißt es: „Pfarrerinnen und Pfarrern sind die wichtigsten Unterstützer von Landjugendgruppen. Das wissen wir aus unseren Studien. Pfarrerinnen und Pfarrer sind eine besondere Autorität, sie verbinden Wertschätzung, Seelsorge und geistliche Botschaft. Die ELJ will in ihrem Restrukturierungsprozess genau dies erproben. Wir wollen mehr Präsenz des Landjugendpfarrers bei den Jugendlichen in den Strukturen der ELJ.“  Bei Ortsgruppenjubiläen, Kreisverbandsprojekten und landesweiten Aktionen soll spürbar werden: „Kirche ist, was Ihr in der Landjugend draus macht“.

Mit dem Wechsel übernimmt Benedikt Herzog auch in den Gremien den Platz des Landjugendpfarrers. Er ist Mitglied des Landesvorstands sowie der Landesversammlung. Für die Abstimmung mit dem Vorstand des Vereins der Bildungszentren im ländlichen Raum in Bayern e. V., in dem Gerhard Schleier die ELJ weiterhin vertritt, wurden regelmäßige Treffen vereinbart. Entwickelt wurde das Modell in Zusammenspiel zwischen Finanz- und Personalbeirat, ELJ-Landesvorstand und in enger Abstimmung der „beiden Landjugendpfarrer“. „Hier soll Partizipation in und mit der Kirche gelebt werden“, formulierte der Landesvorstand in seinem Beschluss. Mit der neuen Aufgabenverteilung sind dazu die Weichen gestellt.