Einen lehrreichen Tag auf dem Bauernhof verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Staatlichen Realschule Feuchtwangen. Die Exkursion ist ein gemeinsames Projekt des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) Feuchtwangen und der Johann-Georg-von-Soldner-Realschule.

Die landwirtschaftlichen Betriebe von Wolfgang Brunner (Tauberschallbach), Bernd Hiller (Rißmannschallbach), Steffen Sindel (Zehdorf) und Jörg Uysmüller (Hinterbreitenthann) nahmen je eine Schulklasse auf. Zu Beginn des Tages stand in jedem der Bauernhöfe ein ausführlicher Rundgang auf dem Programm. Anschließend wurden die Schulklassen in kleine Gruppen geteilt und Themen wie Tierhaltung, Ackerbau oder Vermarktung mit Hilfe von Fragebögen bearbeitet. Eine Reihe von ehrenamtlich aktiven Landwirten des Agrarsozialen Arbeitskreises unterstützte als Fachleute die Schüler bei der Bearbeitung ihrer Fragen. Zum Abschluss des Tages wurde die Brücke von der Erzeugung zum Endprodukt geschlagen: Die Schüler hatten die Gelegenheit, mit eigener Muskelkraft Butter aus Sahne zu schlagen und konnten sich mit Joghurt, Käse und Bauernbrot verköstigen.

Für die Studienrätin Sabine Bußler sind mit der Bauernhofexkursion verschiedene pädagogische Ziele verbunden. So sei es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler einen Bezug zur landwirtschaftlichen Erzeugung aufbauen. Dies sei ein Baustein dafür, dass die jungen Menschen sich zu bewussten Konsumenten entwickelten. Dazu gehöre auch, sich bei Kaufentscheidungen bewusst für regionale Produkte zu entscheiden oder für hochwertige Lebensmittel einen fairen Preis zu bezahlen.