(Rudelsdorf) – Der Kreisverband Roth-Schwabach der Evangelischen Landjugend (ELJ) feierte sein 60-jähriges Bestehen.

Unter dem Motto „Alle in einem Boot“ feierten über 150 Gäste am Samstagabend im Landgasthaus Zwick in Rudelsdorf (Gemeinde Kammerstein) das 60. Jubiläum des ELJ-Kreisverbands Roth-Schwabach und blickten auf sechs Jahrzehnte erfolgreiche Landjugendarbeit zurück.

Die ELJ-Kreisvorstandschaft sorgte durch eine abwechslungsreiche Moderation für einen kurzweiligen Festabend. Passend zum Thema war die Bühne als Boot dekoriert und Ehrengäste sowie ehemalige Vorsitzende waren eingeladen mit der „MS Kreisverband“ zu fahren und von ihren „ELJ-Seegängen“ zu berichten. Auch wenn in den letzten 60. Jahren nicht immer leichter Seegang war, wurden alle Herausforderungen stets im Team gemeistert. Der besondere Zusammenhalt und das starke Miteinander sind Kernbestandteil der soliden Landjugendarbeit.

ELJ zeigt bedeutendes Engagement in Politik, Kirche und Gesellschaft

Landrat Herbert Eckstein lobte das politische Engagement der ELJ: „Ein Jugendverband muss politisch aktiv sein. Junge Menschen sollen sich einmischen und deutlich die eigene Meinung vertreten.“ Für die Zukunft wünsche er sich mehr so junge Leute, die sich engagieren und etwas bewegen.

Auch Marlene Mortler (MDB) untermauerte die Bedeutung der Landjugendarbeit und bedankte sich vor allem für den Einsatz im landwirtschaftlichen Bereich.

Zum Dank für dieses Engagement überreicht Kreisbäuerin Annette Götz der ELJ-Kreisvorstandschaft Roth-Schwabach einen Scheck in Höhe von 200 Euro und erinnerte wertschätzend an das Kochduell im vergangen Jahr zum Thema „Gut essen – fair leben?“, bei dem sie in der Jury saß.

Leni Meermann und Jonas Buckel zeichneten als Mitglieder des ELJ-Landesvorstands den Kreisverband mit der Auszeichnung „wertvoller Jugendbestand“ aus und freuen sich über die gute Zusammenarbeit.

Abgerundet wurde der Festabend durch eine Andacht von Landjugendpfarrer Gerhard Schleier, der den außerordentlichen Zusammenhalt der ELJ betonte: „Nichts davon geschieht allein, alles passiert in der Gruppe“. Es sei wichtig, dass die ELJ auch in Zukunft ihrem Motto „miteinander mehr machen“ treu bleibt.