Das Dorf braucht Jugendliche

sonst sieht es ganz schön alt aus. Studien der Universität Rostock haben belegt, dass  gerade die angeblich weichen Faktoren wie Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen wichtige Standortfaktoren auf dem Land sind. Jede Kommune braucht junge Menschen, die sich mit ihm verbunden fühlen und sich engagieren. Heimat und Verwurzelung entstehen jedoch nicht allein dadurch, dass man im Dorf wohnt. Sie wachsen in dem Maße, in dem Jugendliche sich ernst genommen fühlen, in dem Maße, in dem auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Jugendliche brauchen Freiräume, die sie ohne Vorschriften von außen gestalten und für die sie Verantwortung übernehmen können. Wo Jugendliche solche Gestaltungsmöglichkeiten finden, gewinnt das Dorf.

ELJ macht Lust auf Heimat

Dieser Aufgabe stellt sich die Evangelische Landjugend. Sie ist Lobby für Jugendliche und setzt Impulse vor Ort und in der Region. In ELJ-Gruppen können sich Jugendliche engagieren. Hier finden sie Räume, die sie gestalten können. So entstehen nicht nur Treffpunkte für die Jugend. ELJ-Gruppen organisieren Dorffeste, Altennachmittage und Tänze, Partys, Sportturniere, Theateraufführungen, Jugendgottesdienste und vieles mehr. Dem Dorf nutzt dies doppelt: Es gewinnt an Leben und an jungen Menschen, die sich für ihr Dorf einsetzen.

 

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