Ökumenische Kooperation eröffnet Weidenkapelle in Schopflohe

Am vergangenen Sonntag weihte die Evangelische Landjugend (ELJ) im Kreisverband Nördlingen gemeinsam mit der Kreisrunde Nördlingen der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und der Evangelische Jugend (EJ) im Dekanat Oettingen die Weidenkapelle am Urlas in Schopflohe (Landkreis Donau-Ries, Schwaben) ein. Den ökumenischen Open-Air-Gottesdienst zur Eröffnung der frisch angepflanzten Weidenkirche besuchten rund 100 Besucherinnen und Besucher.

Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit wurde die Weidenkapelle am Urlas in Schopflohe (Landreis Donau-Ries) am vergangenen Sonntag eingeweiht. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Armin Diener, Dekan des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Oettingen, die rund 100 Besucherinnen und Besucher zum ökumenischen Freiluft-Gottesdienst. Die Trägerschaft, betonte er, habe sein Dekanat sehr gerne übernommen.

Sonne, Wind, Vogelgezwitscher und Verkehrsgeräusche

Die frisch gepflanzte Weidenkapelle soll eine lebendige und offene Kirche in nächster Nähe zu Gottes guter Schöpfung sein. Ein rundes Stahlrohrgerüst bieten den Halt für die kleinen Weidenpflanzen, die nun empor ranken. Die Kapelle steht allen Interessierten offen: Ein Altar aus einfachen Holzbalken und ein mit Weidenruten geflochtenes Kreuz laden zur Andacht und Besinnung in ökumenischer Verbundenheit ein. Insbesondere steht sie den Besuchergruppen des evangelischen Jugendtagungshauses Schopflohe zur Verfügung.

Zeichen der Ökumene und des Wachstum

ELJ-Landjugendpfarrer Gerhard Schleier

Bei Sonne, Wind und Vogelgezwitscher eröffneten Dr. Gerhard Höppler, KLJB-Diözesanjugendseelsorger, und Gerhard Schleier, ELJ-Landjugendpfarrer, das beispielhafte Kooperationsprojekt im Geist der Ökumene. Von der Anhöhe des Urlas weit über das Ries hinaus: der Blick aus der Kapelle ist dabei einzigartig und horizonterweiternd. Bei allen Unterstützern, Spendern und Helfern bedankte sich ELJ-Bezirksreferent Friedel Röttger, der die Initiative koordinierte.

Über die neue Weidenkapelle freute sich auch Bürgermeister Franz Merkt, Gemeinde Fremdingen und Dr. Josef Christ, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der Katholischen Pfarrgemeinde Schopflohe. Die Weidenkirche bereichere das Gemeindeleben an einem besonders schönen Platz, teilten sie in ihrem Grußwort mit. Über die Gemeindegrenzen hinweg, sei die Weidenkapelle auch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Donau-Ries, sagte Reinhold Bittner, stellvertretender Landrat. Und die Vertreterinnen der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern, Christa Müller (Wechingen) und Lisa Huster (Neu-Ulm) erkannten in der Weidenkapelle ein Beispiel für mögliches Wachstum von Kirche insgesamt in Zeiten des Umbruchs.

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