Plurability – Vielfalt gestalten vor Ort

Eine Aktion entsteht…

„Jesus Christus spricht: Ich will dagegen ein echtes, total erfülltes Leben ermöglichen!“ (Joh. 10, 10 Volxbibel 2.0)

„… ich war Fremdling, und ihr nahmet mich auf …“ (Math. 25, 35 Elberfelder 1871)

15 Flyer Plurability Titel Quadrat

#Vielfalt gestalten vor Ort“ ist Ziel der Aktion Plurability.

Plurability setzt, in unserer pluralen Multioptionsgesellschaft mit Trend zur Urbanisierung, auf die Befähigung (Capability Approach) – auf Basis eines christlichen Menschenbildes. Dabei ist die tätige Nächstenliebe ein zentrales Element, die unmittelbar mit dem Selbstverständnis der Evangelischen Landjugend (ELJ) verbunden ist. Dies findet Ausdruck u.a. durch die Verankerung in den Satzungen und im gelebten „Spaß“.
Der Spaß bildet eine Klammer des Miteinanders und erhält seine tatsächliche Bedeutung durch die Zuschreibungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen: den klassischen „witzeln“; die verantwortungsvolle Organisation von sozialen und anderweitigen Projekten; die Gestaltung von Festen, auch im kirchlichen Kontext, und das entsprechende „feste Feiern“ (vgl. Studie WIR-Landjugend 2014). An dieser Motivlage setzt Plurability operativ an und befähigt, unterstützt, begleitet die mit hohem Engagement agierenden ELJ-ler*innen bei Aktionen/Projekten im Themenfeld, u.a. bei der Entwicklung, Durchführung sowie Auswertung.
Im Fokus steht ein sich Einbringen in die Dorfkultur, die Reflexion derer und die damit einhergehende Weiterentwicklung sowie Prägung. Themenschwerpunkte sind u.a. Rechtsextremismus und dessen Prävention, Flucht & Asyl, Demokratiestärkung, etc.. Zum offenen, konstruktiven Dialog soll angeregt werden, miteinander ‚gelernt‘ werden (emotionale Labilisierung). Dabei liegt der Schwerpunkt bei den ELJ-Strukturen (Ortsgruppen, Kreis-, Bezirksverbände, Landesebene) aber auch darüber hinaus in den Netzwerken. Es gilt a priori Heimat in und mit aller #Vielfalt zu besetzen und nicht „braun“ färben zu lassen. Damit trägt www.plurability.de immer auch zur Stärkung der ländlichen Räume bei und sollte integraler Bestandteil kirchlicher Landjugendarbeit sein.

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