AME Brot statt Böller Mit der Spendenaktion „Brot statt Böller“ wirbt der entwicklungspolitische Arbeitskreis “Alternativen Miteinander Entwickeln“ (AME) für eine Unterstützung von sozialen und landwirtschaftlichen Projekten in Brasilien.„Brot statt Böller“ möchte die Welt ein Stück gerechter machen. Mit der Spendenaktion kann nach Überzeugung des AME „eine wirksame Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet werden.

Eine Delegation des AME hat die Projekte im Jahr 2014 besucht und sich von der hohen Qualität der dort geleisteten Arbeit überzeugt. Die Spenden kommen zu 100 % bei den Projekten an, d. h. es werden keine Verwaltungskosten, Druckkosten usw. abgezweigt.

Spendenkonto

Sparkasse Mittelfranken-Süd
IBAN: DE10 7645 0000 0220 5855 33
BIC: BYLADEM1SRS
Stichwort: „Projektarbeit Südamerika“ oder Angabe des Projekts

Projektpartner CAPA: Ökologische Agrarberatung in Brasilien

Im südlichen Brasilien (Bundesstaat Paraná) werden gesunde Lebensmittel von Familien auf kleinen Bauernhöfen angebaut. Mit der ökologischen Erzeugung von Gemüse und Obst sowie durch Viehhaltung und Milcherzeugung wird die Existenz dieser Bauernfamilien auf dem Land gesichert. Die Vermarktung der Lebensmittel findet überwiegend in der Region statt und fördert regionale Kreisläufe.

Der Schlüssel zu diesem erfolgreichen Modell liegt im solidarischen Zusammenschluss der Erzeuger in der Selbsthilfeorganisation CAPA. Der Name CAPA steht für „Centro de Apoio ao Pequeno Agricultor“, auf Deutsch “Zentrum zur Unterstützung der Kleinbauern“. CAPA gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche in Brasilien. Die wichtigste Aufgabe der CAPA ist die Beratung der Kleinbauern im ökologischen Anbau.

Die Organisation verfügt über ein Team von Landwirtschaftsberatern, die Schulungen und Einzelberatungen durchführen. Außerdem werden Versuche zum Anbau von Biogemüse durchgeführt, altes Saatgut konserviert und es wird mit Homöopathie und natürlichem Pflanzenschutz gearbeitet. Auch die Weiterverarbeitung der erzeugten Produkte zu Säften, Marmeladen, Mehl, Rohrzucker und deren Vermarktung wird von der CAPA gefördert.

Die Teams der CAPA mit Sitz in den Orten Marechal Cândido Rondon und Verê betreuen bäuerliche Familienbetriebe, Ansiedlungen ehemals Landloser sowie Indigene vom Stamm der Guaraní. Link: Weitere Infos auf der Homepage der CAPA …

CAPA war in den Jahren 2013 bis 2015 ein Projekt der Evangelischen Jugend in Bayern: Flyer zum Herunterladen.

Projektpartner Kindertagesstätte “Creche Cantinho Amigo”

Die Kindertagesstätte Creche Cantinho Amigo („Freundliche Ecke“) liegt in Ribeirão das Neves, einer der ärmsten Gemeinden im Ballungsraum von Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais, Brasilien). Das Umfeld der Kindertagesstätte ist geprägt von Armut, sozialen Spannungen und Gewalt. Ziel der Einrichtung ist es, ein Stück Normalität für 40 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren zu schaffen. Die Einrichtung fördert die Entwicklung der Kinder und legt Wert auf folgende Punkte:

• gesunde Ernährung
• Anleitung zu persönlicher Hygiene
• pädagogische Aktivitäten, um die Fähigkeiten der Kinder weiter zu entwickeln
• angeleitetes und freies Spielen, sowie Möglichkeiten zu Erholung und Ruhe
• Kontaktpflege mit den Eltern bzw. Müttern, beispielsweise durch Elternabende und Gespräche über die Entwicklung der Kinder

Die Kinder sind ganztägig in der Kindertagesstätte (ab 07 Uhr morgens bis 17 Uhr) untergebracht. Träger ist eine evangelisch-lutherische Einrichtung, die Instituição Beneficente Martim Lutero (IBML) in Belo Horizonte.

Neben der Kindertagesstätte betreibt die IBML auch ein Jugendzentrum und ein Altenheim. Da sich keine größeren Firmen in Nähe der Creche befinden, die als potentielle Spender in Frage kommen, ist die Einrichtung auf weitere Spenden, auch aus Deutschland angewiesen. Link: Weitere Infos auf der Homepage der IBML…

Begegnungen (in Bayern und Brasilien)

Alle zwei Jahre finden Begegnungen der ELJ mit Partnergruppen aus Brasilien statt. Diese Begegnungen fördern das gegenseitige Verständnis und tragen dazu bei, ein Bewusstsein für die Anliegen der Menschen in Entwicklungsländern zu schaffen.

Ideen für ELJ-Gruppen

  • Aktionszettel in der Kirche auslegen
  • Stand am Weihnachtsmarkt mit Tee- und Glühweinausschank, Verkauf von selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck
  • Gruppenabend zum Thema „Eine-Welt-Arbeit“ und der Aktion „Brot statt Böller“
  • Christbaumaktion, bei der Christbäume im Januar zur Kompostierung abgeholt werden
  • der Pfarrerin oder dem Pfarrer vorschlagen, im Gemeindebrief für die Aktion zu werben
  • Brot statt Böller im Weihnachts- oder Silvestergottesdienst vorstellen
  • die Kollekte eines Gottesdienstes in der Weihnachtszeit zugunsten von Brot statt Böller sammeln

Viel Spaß und Erfolg mit der Aktion Brot statt Böller wünscht der entwicklungspolitische Arbeitskreis AME.

 

Kontakt und Infos: Peter Schlee

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