Ungewohnter Termin, vertrauter Ort: Im 500. Jahr der Reformation tagen die Landesversammlungen von ELJ und KLJB erstmals gemeinsam.

17. - 19. Februar 2017

Erste Ökumenische Landesversammlung von ELJ und KLJB

Jetzt anmelden!

Unser Programm

Freitag, 17. Februar 2017

19 Uhr gemeinsamer Beginn mit Buffet
20 Uhr Ökumenische Gemeinschaft: Menschen, Organisationen, Glaube – was KLJB und ELJ füreinander attraktiv macht
22.30 Uhr Bar jeglicher Konfession

Samstag, 18. Februar 2017

8.15 Uhr Frühstück
9 Uhr Geschäftlicher Teil der Verbände ELJ:

  • Berichte
  • Nachwahlen in den Landesvorstand
  • Anträge (z. B. Jahresthema 2017/2018)
  • Sonstiges

12 Uhr Mittagsimpuls
12.15 Uhr Mittagessen
13.45 Uhr Studienteil: Plenum und 6 Workshops – siehe unten
18 Uhr Abendessen
20 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
21.30 Uhr gemeinsames Abendprogramm

Sonntag, 19. Februar 2017

8.15 Uhr Frühstück
9 Uhr KLJB: Geschäftlicher Konferenzteil
9 Uhr ELJ: 500 Jahre Begeisterung – Auf dem Weg zur Orange Night
11 Uhr „Einen Schritt weiter“ – gemeinsamer Abschluss
12.15 Uhr Mittagessen Ende der Landesversammlung

Unsere Themen:

Impulse für das gemeinsame Wochenende holen wir uns aus den Niederalteicher Thesen der Ökumenischen Landkonferenz 2016. „Das Land bietet eine Vielzahl kreativer Potenziale“ – daraus haben wir sechs Workshops gemacht. Bitte macht Euch im Vorfeld Gedanken, welche Themen euch interessieren, um euch vor Ort direkt in die Teilnehmerlisten eintragen zu können.

Wir packen´s an! Junge Beteiligung

In diesem Workshop lernt Ihr eine „Zukunftswerkstatt“ kennen. Mit dieser Methode lassen sich die Interessen und Ideen sammeln und Planungen anleiten. Die Zukunftswerkstatt ist hervorragend geeignet, um junge Menschen an der Entwicklung ländlicher Räume zu beteiligen. Wir arbeiten so gemeinsam an Leitgedanken für gelingende Jugendbeteiligung, insbesondere auf kommunaler Ebene. Damit entwickeln WIR Methoden und Formate der Beteiligung zeitgemäß weiter!

Referent: Florian Grünhäuser, Akademie Junges Land e. V.

Integration weitergedacht

Integration als Folge von Bewegung, bewegt werden und bewegt sein – das eine funktioniert nur im Zusammenspiel mit dem anderen!
In diesem Workshop wollen wir „Mehr.miteinander.machen!“ und gemeinsam versuchen, dem großen Wort der Integration ein Stückchen näher zu kommen und uns eigener Haltungen, Handlungen und Realitäten bewusster zu werden. Natürlich mit eigenem Tun, Ausprobieren – ganz praktisch und mit viel Spaß an der Sache.

Wichtige Info: Da wir uns bei einem Teil des Workshops evtl. draußen aufhalten werden, bitte bequeme und warme Kleidung mitnehmen.

Referent: Markus Hönig, Trainer und Vorstand bei Outdoor in Movement international (OiMi) e.V.;

Bereichsleitung Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit bei InitiativGruppe – interkulturelle Begegnung und Bildung (IG) e.V. in München

Landjugendgruppen als sozialkapitalbildende Orte oder: "Wir machen mehr aus unseren Dörfern"

Landjugendgruppen sind mit ihrem Engagement und ihrer Gemeinschaft seit jeher wichtig für das Miteinander im Dorf. Nun sind unsere Dörfer im Wandel. Dörflichem Strukturwandel stehen die Chancen der ländlichen Entwicklung gegenüber. Welche Aufgaben kommen damit auf Landjugendgruppen zu? Wie müssen sich Landjugendgruppen heute aufstellen, wenn sie neue Impulse für Gemeinschaft und Engagement im Dorf geben wollen.

Referent: Peter Dienst, Studienleiter und Referent für Personalentwicklung Rummelsberger Diakonie

Peter Dienst hat seine Wurzeln in der ELJ. Nach seiner Jugendzeit in der Ortsgruppe Neukirchen (KV Hersbruck-Sulzbach) arbeitete er als Jugenddiakon und leitete mehrere Einrichtungen, darunter die Jugendbildungsstätte Neukirchen. In seiner Masterarbeit hat er sich 2016 mit den Möglichkeiten und Chancen von Kirche als „sozialkapitalbildender Ort“ im ländlichen Raum beschäftigt und sagt: „Da ist noch viel möglich!“

Generation Landjugend 2.0

Das Konzept Landjugend ist über 60 Jahre alt und funktioniert immer noch bestens. Neue Ortsgruppen werden gegründet die Mitgliederzahlen steigen. Warum? Landjugend ist mehr als ein Treffpunkt der Jugend im Dorf. Landjugend bietet mit Gemeinschaft und Engagement attraktive Möglichkeiten dem Alltag zu entfliehen. Ist es das was die Generation Landjugend 2.0 sucht?

Referentin: Ilona Schuhmacher, Grundsatzreferentin der Evangelischen Jugend in Bayern,

Angesichts aktueller Ergebnisse aus der Jugendforschung zu Bedürfnissen und Einstellungen von Jugendlichen hält sie uns den Spiegel vor und fragt: „Seid ihr echt noch ganz normal?“

Neues Wohnen auf dem Land

Nach einem Impuls zu neuen Formen des Bauens, Wohnens und Zusammenlebens in ländlichen Räumen überlegen wir gemeinsam, wie junge Menschen verstärkt Zugang zu diesen Ideen und deren Verwirklichung finden können. Wir gehen den Fragen nach:

  • welche Bedürfnisse jenseits eingefahrener und nicht hinterfragter Vorstellungen junge Menschen am Land heute an das Wohnen stellen,
  • welche alternativen Wohnformen dabei denkbar werden,
  • welche Rolle diese Wohnformen für neues Leben in den Ortsmitten, Umnutzung von Bestand und eine nachhaltige Entwicklung der Orte überhaupt spielen kann,
  • welche Initiative junge Menschen in ihren Orten selbst übernehmen können,
  • welche Verbündeten sie dafür gewinnen müssen und
  • welche Unterstützung auf kommunaler und regionaler Ebene in Politik, Wirtschaft und Kultur organisiert werden kann, um diese Wohnformen zu fördern.“

Referentin: Nadja Häupl, Architektin und  Dozentin an der TU München, Lehrstuhl für die nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land.

Landjugend und Landwirtschaft

Der ländliche Strukturwandel trifft Landwirtschaft wie keine zweite Branche. Gemeinsam mit ELJ-Agrarreferent Dr. Peter Schlee diskutieren wir, wie Landjugendarbeit hier Einfluss nehmen kann – sowohl als Nachwuchsorganisation im Bayerischen Bauernverband als auch als Jugendverband mit dem Ziel der Persönlichkeitsbildung.

Referent: Dr. Peter Schlee, ELJ Agrarreferent

 

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