Bei der diesjährigen Kreisversammlung des Kreisverbands Memmingen der Evangelischen Landjugend in Herbishofen konnte der Vorsitzende Matthias Karrer Delegierte aus den Ortsgruppen Erkheim, Volkratshofen und Herbishofen begrüßen. Gleich zu Beginn bedankte sich der Kreisverband mit einem reichhaltigen Spaghetti-Essen bei seinen Aktiven für ihr Engagement in den Ortsgruppen. Anschließend referierte Bezirksreferent Friedel Röttger über die Ergebnisse der Landjugend-Studie „WIR Landjugend – wie macht ihr das bloß?“, an der sich alle Gruppen des Kreisverbands beteiligt hatten. In Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle “Jugend und Kirche” der evangelisch-theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München und dem Amt für Evangelische Jugendarbeit in Bayern hatte die ELJ 2014 in 60 Ortsgruppen eine Studie über Faktoren von gelingender Landjugendarbeit durchgeführt und Bemerkenswertes zu Tage gefördert. Unter anderem belegen die Zahlen, dass die ELJ ein wichtiger Standortfaktor für den ländlichen Raum geworden ist: Entgegen allgemeinen Trends sind 56% der Mitglieder 4 Jahre oder länger in der ELJ aktiv und 53% von ihnen engagieren sich in anderen Bereichen von Kirche. 75% der ELJ-Mitglieder sind in mindestens einem weiteren Verein aktiv. In den Aussagen der Befragten wird zudem deutlich: Die Landjugendlichen leben gerne auf dem Land, fühlen sich mit ihrem Dorf und der Kirchengemeinde verbunden und beteiligen sich mit ihrer ELJ-Gruppe mit vielen Aktionen am öffentlichen Leben. Erfreuliche Ergebnisse gab es auch bei den Nachwahlen für den Kreisvorstand: Heike Fritzmann, Nadja Lichtensteiger und Michaela Endres aus Herbishofen und Raul Grauer aus Volkratshofen komplettieren zukünftig das Leitungsgremium der ELJ auf regionaler Ebene.

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