ELJ macht Angebote für Muskeln und Gehirn

Vom 3. bis 7. Juni 2015 kommen über 100.000 Menschen zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Stuttgart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der fünftägigen Großveranstaltung, die heute mit dem „Abend der Begegnung“ eröffnet wird, erwartet ein vielfältiges Programm mit 2.000 geistlichen, kulturellen und politisch-gesellschaftlichen Veranstaltungen.

Logo des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentags

ELJ-Fahrradtour „damit wir fit werden“

ELJ Fahrradtour zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2015 nach Stuttgart

ELJ Fahrradtour zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2015 nach Stuttgart

Bereits seit Sonntag ist eine sportbegeisterte Gruppe in Begleitung von ELJ Bezirksreferent Robert Zwingel mit dem Fahrrad unterwegs: in vier Etappen radeln sie von Mittelfranken nach Stuttgart, um pünktlich zu Beginn des Kirchentags in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs anzukommen.

Die erste Tour führte von Schwabach über Windsbach nach Gunzenhausen. Am Montag war die altersgemischte Gruppe auf ihrer knapp 60 Kilometer langen Fahrradfahrt vom Altmühlsee über Wassertrüdingen bis nach Ellwangen (Jagst) unterwegs.

„Wo bekommen wir was zu essen her? Wo können wir duschen?“ sind Fragen, die den Radlern beim „Kilometer machen“ durch den Kopf gehen. Die ELJ Landesvorsitzende Daniela Wirth freut sich über „die gute Stimmung, super Landschaft und das tolle Wetter“. Nach anstrengenden Tagestouren kocht die Gruppe gemeinsam am Abend oder wälzt das umfangreiche Kirchentagsprogramm. In Ellwangen, einer schwäbischen Kleinstadt an der bayerischen Grenze schlossen die Fahrradfahrer in der Kirche mit einem Reisesegen.

1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei?

Bezirksreferent Manuel Endres bietet mit dem Format “1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei!” einen Einblick in die Arbeit der ELJ

Bezirksreferent Manuel Endres bietet mit dem Format “1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei!” einen Einblick in die Arbeit der ELJ

Der Alltag für Jugendliche auf dem Land unterscheidet sich in einigen Punkten von dem der Stadtjugendlichen! Trotzdem oder gerade deswegen gibt es einen besonderen Zusammenhalt unter Landjugendlichen. Mit der Aktion der ELJ Oberfranken-Oberpfalz wollen wir für die Kirchentagsbesucher ein paar Spotlights auf die Lebenswelt der Jugendlichen auf dem Land richten und mit Auszügen aus der Studie „WIRLandjugend“ Erfolgsfaktoren der ELJ hervorheben. Die ganze Veranstaltung ist als Fragespiel „1, 2 oder 3“ angelegt. Fragen für die Teilnehmenden könnten z. B. sein: „Wie lang bräuchte eine Shopping-Queen vom Land in die Stadt, um einkaufen gehen zu können? Oder wo treffen sich Jugendliche am Land?“

Losung: „damit wir klug werden“ (Psalm 90,12)

„damit wir klug werden“ ist eine Losung, die vielleicht im ersten Augenblick irritiert und zum Nachdenken Anlass gibt: Was bedeutet eigentlich „klug“? Wie werden wir „klug“? Ist „klug“ vernünftig? Ist „klug“ gebildet? Was ist eigentlich „kluges“ Handeln?

Der Glaube an Gott wird zur Quelle der Klugheit. In der wörtlichen Übersetzung des Kirchentages heißt es: Unsere Tage zu zählen, das lehre uns, damit wir ein weises Herz erlangen. Das weise Herz ist klug genug, die Endlichkeit des Lebens nicht zu verdrängen. Unsere Welt, in der die Unsterblichkeit nur noch eine Frage der digitalen Umsetzbarkeit zu sein scheint, verführt Menschen dazu, das Zählen zu vergessen.

Tage zu zählen heißt, aufmerksam zu sein für jeden einzelnen Tag, achtsam umzugehen mit unserem eigenen Leben. Das unterbricht die Logik des Todes, das wendet uns hin zu Gott, zum Lehrer des Lebens. Die Fähigkeit, Tage zu zählen, macht klug und das Herz weise. Das Herz ist in der Bibel weniger der Sitz der Gefühle als vielmehr der Ort menschlichen Denkens und Planens, das Organ klugen Handelns.

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