Unser stellvertretender Landjugendpfarrer hat die ELJ und ist zur landwirtschaftlichen Beratungsstelle an den Hesselberg gewechselt. Mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde wurde der Theologe nun verabschiedet.

13 Jahre hatte Walter Engeler als stellvertretender Landjugendpfarrer die Arbeit im Verband begleitet. Der Theologische Arbeitskreis, aber auch viele Gottesdienste und Begegnungen mit ELJ-Gruppen prägten seine Arbeit. Der größte Teil seiner Stelle war im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum, dessen stellvertretender Leiter er war.

Bei der Verabschiedung im Kreis von Kollegen, Landjugendlichen und anderen Wegbegleitern wurde die große Wertschätzung deutlich, die dem Seelsorger und Gestalttherapeut entgegengebracht wird. In einem Pilgergottesdienst wurde an unterschiedlichen Stationen die ganze Brandbreite des Arbeitsfeldes deutlich, in dem Engeler tätig war. Kollegen aus dem pädagogischen Team unterstrichen die verbindende und humorvolle Art des Geistlichen. Ihm sei es in der ihm eigenen Art stets gelungen, in seinen Seminaren die Menschen aus den unterschiedlichsten Zielgruppen zu erreichen. Dass er ein echter Teamplayer sei bekräftigte auch Christine Hilpert, die Vorsitzende des Pappenheimer Bildungsausschusses. In zahlreichen Sitzungen habe er dies unter Beweis gestellt und sich darüber hinaus als wichtiger Impulsgeber erwiesen. Mit Wehmut bedankten sich die Mitglieder des Theologischen Arbeitskreises bei ihrem ehemaligen Leiter für die Begleitung in den vergangenen Jahren. Gemeinsame Erlebnisse, wie Pilgertouren oder die Erstellung eines Andachtsbuches, blieben unvergessen. Auch der Landesvorstand der ELJ blickte auf ein konstruktives Miteinander mit dem theologischen Referenten zurück: Andachten, Seminare oder religiöse Impulse bildeten den Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit.

Dass des eines Leid des anderen Freud sein könne, machte Christoph Seyler, Leiter des EBZ Hesselberg, in einem kurzen Grußwort deutlich: „Wir Hesselberger freuen uns, dass Walter Engeler zu uns kommt!“ Auf der Stelle, die der Geistliche antritt, seien Fachkompetenz für den ländlichen Raum, ein Gespür für Seelsorge und pädagogisches Geschick notwendig. „All dies fließt in der Person Engeler zusammen“ freute sich Christoph Seyler.

Walter Engeler bedankte sich bei allen Anwesenden für das gute Miteinander: „Ich gehe reich beschenkt und mit vielen positiven Eindrücken aus dieser Arbeit“. Mit dem Stellenwechsel verbinde er den Wunsch, die Seelsorge noch einmal zum Schwerpunkt zu machen. „Mir war es stets wichtig, für andere Menschen da zu sein und sie zu unterstützen.“ Ab 1. Februar wird Walter Engeler diesen Grundsatz seines Handels bei der Arbeit mit Rat suchenden Landwirten verwirklichen.
Text: Christine Hennings/Manfred Walter

Bild: Christine Hennings

Links: Mehr zur landwirtschaftlichen Familienberatung: www.vhs-hesselberg.de/standard.php
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