Bereits zum fünften Mal organisiert Jörg Uysmüller die Aktion „Schüler auf dem Bauernhof“ des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) Feuchtwangen. Dieses Jahr ging es zu den Betrieben der Familien Herrmann (Volkertsweiler), Hiller (Rißmannschallbach) und Uysmüller (Hinterbreitenthann). Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Staatlichen Realschule Feuchtwangen machten eine Betriebsführung und teilen sich in Arbeitsgruppen auf. Mit Unterstützung eines Teams ehrenamtlicher Helfer des ASA wurden Fragebögen zu Themen wie Ackerbau, Tierhaltung, Technik oder Leben auf dem Bauernhof bearbeitet.

Jörg, warum macht der ASA Feuchtwangen die Schüleraktion?

Es ist heutzutage wichtig, jungen Leuten zu vermitteln, wie in der Landwirtschaft gearbeitet wird. Viele wissen ja überhaupt nicht mehr, wo die Lebensmittel herkommen. Wir wollen einen ehrlichen Einblick geben und das teilweise schlechte Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit widerlegen. Je früher, desto besser, weil jüngere Leute leichter etwas lernen.

Was sind für dich die besten Erlebnisse dabei?

Die Kinder freuen sich über das, was sie sehen. Es kommen viele gute Fragen, das ist immer wieder ein Ansporn, die Aktion fortzuführen. Man wird darin bestätigt, wie man es macht und erhält positive Feedbacks, beispielsweise zur Haltung der Tiere.

Die Aktion findet jedes Jahr statt. Was sind die wichtigsten erfolgsbestimmenden Faktoren dafür, dass es regelmäßig klappt?

Wir haben einen guten Draht zur Schule und zum Projektlehrer. Es gibt landwirtschaftliche Betriebe, die sich im Juni die Zeit nehmen und verlässlich mitmachen. Es finden sich immer Bäuerinnen und Bauern, die gerne Arbeitsgruppen leiten und mitorganisieren. Ohne unsere vielen engagierten Ehrenamtlichen ginge gar nichts.

 

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