In einem an Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsministerin Ilse Aigner gerichteten Brief spricht sich der Arbeitskreis Energiedemokratie der Evangelischen Landjugend (ELJ) angesichts der derzeitigen politischen Entwicklungen für eine konsequente Fortführung der Energiewende aus.  

Für die Vertreter der Landjugend liegt die Zukunft im vorrangigen Ausbau erneuerbarer Energien, weil nur diese zukunftsfähig und damit aus christlich ethischer und ökologischer Sicht verantwortbar sind. Gefordert wird, dass verschiedene Formen erneuerbarer Energien im Land flächendeckend und dezentral lokalisiert sein sollen, um Schwankungen auszugleichen. Außerdem möchte der christliche Jugendverband, der sich in den ländlichen Regionen Bayerns engagiert, dass die Entwicklung dezentraler Speicherlösungen forciert wird.

Die in der Region vorhandenen Energieversorgungspotentiale sowie die Optimierung der lokalen Energieverteilungsstruktur sind vorrangig zu fördern. Dadurch könnten z. B. deutschlandweit verlaufende Gleichspannungsleitungen vermieden bzw. minimiert werden. Ferner soll bei der Energiewende die regionale Verantwortung betont werden. Eine hohe Bürgerbeteiligung soll gewährleisten, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Abgelehnt wird eine einseitige Zentralisierung bestimmter erneuerbarer Energien, wie „Wind im Norden, Solar im Süden“ ebenso wie eine Übermacht der am Markt agierenden Stromkonzerne.

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