In der ELJ-Jugendarbeit mit jungen Flüchtlingen entstehen immer mehr Projekte – manche werden wohl zum Selbstläufer. Bereits zum zweiten Mal fand ein „Grill & Chill“ mit jugendlichen Flüchtlingen im unterfränkischen Wiesenbronn statt. ELJler und ELJlerinnen aus Hellmitzheim und Oberaltertheim trafen sich mit den Jugendlichen der Rummelsberger Einrichtung für minderjährige Unbegleitete und verbrachten einen ausgelassenen und kurzweiligen Nachmittag und Abend gemeinsam. Wieder mit dem bewährten Programm – lecker Essen, Actionspiele wie Wikingerschach, Volleyball und Bolzen, Quatschen, Lachen, Spielen und gemeinsam Abhängen. Gern wieder – darüber waren sich alle Beteiligten am Ende des Abends einig!

Inzwischen ist die Wohngruppe im ELJ-Haus in Wiesenbronn mit zehn jungen Flüchtlingen gut besetzt.  Kontaktmöglichkeiten zwischen Jugendlichen aus der ELJ und jungen Migranten zu knüpfen, ist für ELJ-Bezirksreferentin Tanja Rupprecht ein wichtiges Ziel. Von den Begegnungen profitierten auch die Landjugendlichen, meint die Pädagogin, die mit einem Teil ihrer Stelle Dienst in der Wohngruppe versieht.  „Es ist ein Unterschied, ob man die Fernsehbilder sieht oder ob man jemanden vor sich sitzen hat, der mit dem Finger auf der Landkarte seine Fluchtroute erklärt.“ Mit jeder Begegnung wachse das Verständnis und damit auch die Integration.

 

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