Pappenheim – Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus beteiligt sich die ELJ am Aufruf der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) für RESPEKT. Mit einer Fotoaktion setzte die ELJ am Internationalen Tag gegen Rassismus ein Zeichen gegen den zunehmenden Alltagsrassismus. 90 Teilnehmer der ELJ-Landesversammlung und weiterer Seminare des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums sowie Pappenheimer Bürger formierten sich zu dem Begriff „Respekt“. Festgehalten wurde dieses Standbild von dem österreichischen Filmemacher Günter Moser und dem Fotografen Harald Kalasek. So setzten die Landjugendlichen und ihre Gäste das Motto „Wir wollen zeigen, wofür wir stehen!“ um, unter dem der bayernweite Aufruf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stand.

Für Daniela Wirth, Landesvorsitzende der ELJ, war die Teilnahme an dieser Aktion eine logische Konsequenz aus dem Selbstverständnis des christlichen Jugendverbandes: „Es ist unser Ziel, auf allen Ebenen unseres Verbandes, den Begriff „Respekt“ mit Leben zu füllen. Die ELJ steht für menschenfreundliche Vielfalt – bunt, gleichberechtigt und tolerant“. Um diese Vielfalt vor Ort zu vernetzen und Ideen und Konzepte zur Prävention von Rechtsextremismus zu entwickeln, hat die ELJ mit Akteuren der Jugendarbeit in Nordostbayern im Herbst des vergangenen Jahres das Projekt „Plurability“ gestartet. ELJ Bezirksreferent Jürgen Kricke (Oberfranken-Oberpfalz), der für die Umsetzung des Projekte verantwortlich ist, sieht in diesem Engagement die Chance, mit den Mitteln der Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus einzutreten: „Mit „Plurability“ sollen Jugendliche auf dem Land sollen gestärkt werden, Vielfalt vor Ort wahrzunehmen, zu erleben und zu gestalten – für ein offenes Miteinander und für mehr Respekt.

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