Die EU Handelspolitik und die aktuellen Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA gehörten zu den Schwerpunktthemen bei der zweitägigen agrar- und europapolitischen Fachtagung in Brüssel. Dazu reisten die ELJ-Landesvorstandsmitglieder Stefan Kittsteiner (Weißenburg), Hannes Schmidt (Uffenheim) und Patrick Wolf (Nürnberg) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft (ArGe) der Landjugendverbände im Bayerischen Bauernverband in die europäische Metropole.

Neben der nationalen Gesetzgebung entstehen zwischen 50-60 Prozent der gesetzlichen Regelungen in Brüssel, die rund 12 Millionen Landwirte sowie ihre Familien in Europa betreffen.

Daher richtete sich der Fokus der 30 Teilnehmenden auf Tagungsinhalte, die sich mit der Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik innerhalb der Europäischen Union beschäftigten. Entsprechende Inputs lieferten die Interessensvertretungen des Deutschen Bauernverbands, der europäische Zusammenschluss copa cogeca, die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA).

Im Verlauf der Fachtagung, die vom Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR) organisiert wurde, befassten sich Hauptberuflichen und Ehrenamtliche mit einer Vielfalt land- und ernährungswirtschaftlicher Themen. Durch die eingeladenen Lobbyisten erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in aktuelle Fragestellungen wie beispielsweise die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die vielen Richtlinien (wie die Wasserrahmen- oder Nitratrichtlinie), Biodiversität und Tierschutz.

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