Was hat ein Bienenvolk und die ELJ gemeinsam?

Ein Bienenvolk ist eine basisdemokratische Organisation – das stellt zumindest der Autor des Buches „Bienendemokratie“ fest. Bezirksreferent Robert Zwingel griff die Gedanken aus dem Buch auf und erläuterte, dass Regeln und Strukturen in dem fliegenden Volk klar verteilt sind und die Königin dabei die erste Dienerin des Staates ist. Der Verhaltensbiologe Thomas D. Seeley forschte an dem Phänomen, wie 10.000 Bienen eine der wichtigsten Entscheidungen ihres Staates treffen: Ein neues Zuhause für einen Schwarm finden. Die Kundschafterinnen spielen im hochkomplexen Verfahren um die Standortwahl eine wichtige Rolle: Wenn sie einen Platz gefunden haben, kommen sie zurück und und werben dafür, indem sie tanzen. Je eifriger, desto besser.

Ein ähnliche Herausforderung bearbeiteten die knapp 20 Teilnehmenden des Workshoptages. Dazu suchten Ehrenamtliche wie Hauptberufliche nach Ideen und Strategien, „tanzten“ für ihre Arbeitspakete und schwärmen ins ELJ Land.

60 Ortsgruppen – 14 Arbeitspakete

„Die ELJ Studie „WIR Landjugend“ ist die größte Studie über evangelische Landjugendarbeit in der Geschichte der ELJ“ resümiert Landessekretär Manfred Walter am Ende des Workshoptags. „Jetzt gehen wir die nächsten Schritte“. Die erarbeiteten Ergebnisse aus der Befragung von 60 Ortsgruppen reichen von Fragestellungen zur Frömmigkeit über die Stärkung von Gruppen im Lebenslauf bis hin zu Veränderungen in der ELJ Struktur oder Finanzierung. In den unterschiedlichen ELJ Gremien werden die Themen weiter bearbeitet, der Landesvorstand koordiniert den Prozess.

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