Den Bayerischen Weg in der Agrarpolitik diskutierte Sabine Groß vom Landesvorstand bei einem Symposium im Landwirtschaftsministerium in München. „Agrarpolitik ist auch immer Gesellschaftspolitik“ – so das Selbstverständnis des Bayerischen Wegs. Bayern bekennt sich außerdem zum Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen und zu den vielfältigen Aufgaben der Landwirtschaft – von der Ernährungssicherung bis hin zur Pflege der Kulturlandschaft.

An der Podiumsdiskussion nahmen Staatminister Brunner und Vertreter des Bauernverbands, der Landjugendverbände sowie Alois Glück, Politiker und ehemaliger Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken teil.

Sabine Groß stellte die Perspektive des Agrarsozialen Arbeitskreises (ASA) der ELJ vor, welche das Prinzip der Nachhaltigkeit im Vordergrund hat. Jeder Landwirt müsse von seinem Betrieb leben können. Wichtig sei es, die eigenen Ressourcen zu schonen und ein gutes Miteinander mit den Berufskollegen zu pflegen. Ökologische und konventionelle Landwirtschaft sollen nicht gegeneinander ausgespielt zu werden. Sabine warb für das ELJ-Jahresthema „Gut essen – fair leben?“, das Landjugendliche befähigen soll, eigene Konsumentscheidungen kritisch zu hinterfragen. Für die Landwirte im ASA ist das Jahresthema eine Chance, gute Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft zu machen.

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