Gemeinschaft leben, auch wenn´s schwierig wird

Seit über 60 Jahren gestalten junge Menschen in der ELJ ihre Heimat mit. Die Delegierten der 108. ELJ Landesversammlung beschlossen in Pappenheim eine Stellungnahme mit konkreten Forderungen an die Politik, Kirche und in den Jugendverband hinein. Mit ihrer Erklärung wollen die Landjugendlichen in der aktuellen Diskussion über die Aufnahme von Flüchtlingen deutlich Position beziehen.

Für die Integration junger Flüchtlinge

„Als ELJ setzen wir uns für die soziale, kulturelle, aber auch wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume ein“, erläutert die Landesvorsitzende Nadine Bentheimer. Diese Haltung vertritt die ELJ auch gegenüber der Politik: von dieser erwarten die 50 Delegierten die Integration von jungen Flüchtlingen als Teil ländlicher Entwicklung zu sehen. Dazu schlagen sie weitere Maßnahmen wie Sprachkurse, mehr Wohnungsbau, Ausbildungs- und Arbeitsförderung sowie kulturelle und soziale Anstrengungen im Feld der Jugendhilfe vor.

Weiterhin fordert die ELJ mit ihren über 180 ELJ Gruppen sowie 26 Kreis- und 4 Bezirksverbänden kompetente Angebote für den Umgang mit traumatischen Erfahrungen der Schutzsuchenden. Sozialpädagogische und psychologische Unterstützung und Betreuung für Hilfsbedürftige seien notwendig, um eine gelingende Integration zu gewährleisten.

Plurability – Prävention vor Ort

Selbst trägt der Jugendverband seinen Teil dazu bei: Mit Unterstützung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern habe die ELJ mit „Plurability – Vielfalt gestalten vor Ort“, einen Arbeitsbereich geschaffen, der für Integration, Inklusion und die Prävention von Rechtsextremismus Konzepte, Aktionen und Modelle aufgreift, entwickelt und praxisorientiert agiert.

Hier die Position lesen…

Zum Hintergrund: Bericht über die Podiumsdiskussion

Mehr zur ELJ Landesversammlung

TEILEN: Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInPin on PinterestDigg thisPrint this pageEmail this to someone