Die Evangelische Landjugend (ELJ) verbindet junge Menschen in den ländlichen Regionen Bayerns. Im Film des österreichischen Dokumentarfilmers Günter Moser begeben sich Stefan Kittsteiner und Maria Hertle auf eine Reise in die Welt der ELJ.

Am Beispiel von Ortsgruppen wie Barthelmessaurach oder Kammerstein zeigt der Film wie bedeutsam die ELJ-Gruppen für junge Menschen im Dorf sind. Dass sie Traditionen lebendig halten, zeigt Besuch in Löpsingen. Die Rocknacht des ELJ Kreisverbands Roth-Schwabach hingegen nimmt den Betrachter mit in die Jugendkultur- und Partyszene der Landjugend.

Welche Rahmenbedingungen für das Gelingen von Landjugendarbeit nötig sind, erläutert Dr. Barbara Pühl, die in der Forschungsstelle Jugend und Kirche der evangelisch-theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität Erfolgsfaktoren von Landjugendarbeit untersucht hat. Walter Schnell, Vizepräsident der Landessynode der evang.-luth. Kirche in Bayern schildert die Bedeutung, die sein Engagement als junger Mensch in der ELJ für seinen Lebensweg hatte.

Entstanden ist der Film als Gemeinschaftsproduktion des österreichischen Filmemachers Günter Moser mit der AG Cross Media der Evangelischen Landjugend. Der Dokumentarfilmer und sein Team haben dieses Projekt aus ehrenamtlichem Engagement für die ELJ erstellt und auf ihr Honorar verzichtet. Die Sachkosten wurden von der Evangelischen Kirche in Bayern und der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen gefördert.

In der 108. ELJ Landesversammlung wurde Günter Moser und dem Fotografen Harald Kalasek ein Oskar für den besten „Nachwuchs-Film“ verliehen. „Wer den Nachwuchs so in Szene setzen kann, hat sich einen Preis verdient“, sagte ELJ-Landesvorsitzende Nadine Bentheimer zur Begründung.

 

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