Bericht der Sitzung des ELJ-Landesvorstandes vom 12.9.

Es war schon die letzte ordentliche Sitzung des aktuellen ELJ-Landesvorstands . Nach ausgiebigem Frühstück begann sie mit einer kurzen Andacht zum Thema Dankbarkeit.

ELJ-Arbeit in den Regionen steht an erster Stelle

Zu Beginn standen die Berichte aus den verschiedenen externen Vertretungen sowie den ELJ-Untegliederungen auf der Tagesordnung. So freute sich der LaVo über die neu gegründeten ELJ Gruppen Haardt und Eschenfelden/Königstein. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie durch neue Ortsgruppen Bewegung in die Dörfer kommt und unsere ELJ-Gemeinschaft wächst und sich weiterentwickelt.

Gute Nachrichten auch aus dem Kreisverbandes Ansbach. Die preisgekrönte Veranstaltung „Orte des Grauens – Zeichen der Hoffnung“ bekommt 24./25.10 eine Fortsetzung.. „Lebensborn: Himmlers SS und ihre Kinder in Ansbach“ beleuchtet ebenfalls das Thema Nationalsozialismus im Raum Ansbach. Der Landesvorstand wünscht dem KV ähnlich großen Erfolg wie im letzten Jahr und freut sich über die aktive Bearbeitung einer so schwierigen Thematik.

Haushalt konsolidieren!

Um die Wirtschaftlichkeit der ELJ zu verbessern wurden bereits verschiedene Schritte in die Wege geleitet. Unter diesem Aspekt kann auch die Umwidmung des ehemaligen Jugendübernachtungshauses in Wiesenbronn, in eine Wohngruppe für jugendliche Flüchtlinge gesehen werden. Durch diese Maßnahme konnten die Ausgaben gesenkt und gleichzeitig die Einnahmen gesteigert werden. Seit Mai leben die ersten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in unserem Haus. Außerdem war das Ziel, das Haus an die Kirchengemeinde zu verkaufen. Nach dem jetzt die Verkaufsverhandlungen ins Stocken gerieten, wurde nach anderen Lösungen gesucht. Dafür wurde von der Verwaltung ein Konzept vorgelegt, in dem eine Vermietunglösung betrachtet wird.

Schön auch zu sehen, wie die Arbeit zwischen ELJ und jungen Flüchtlingen, erste Früchte trägt.

Ordnung schaffen: Viel Arbeit vor und nach der Landesversammlung

Um die Strukturen der ELJ an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, wurden die Ordnung des Landesverbandes, die Geschäftsordnung der Landesversammlung und die Geschäftsordnung des Landesvorstandes überarbeitet und jeweils ein Vorschlag zur Neugestaltung erstellt. Nach etwas längerer Diskussion zeigte sich, dass es noch viel Gesprächsbedarf gibt. Hierfür wurde ein Termin nach der Landesversammlung vereinbart, um auch Ergebnisse der dortigen Diskussionen einfließen zu lassen.

Um schließlich Änderungsvorschläge in der Ordnung des Landesverbands umzusetzen, ist ein Antrag an die Landesversammlung mit einer Frist von 6 Monaten einzureichen. Dieser wurde unterschrieben und in der Landesstelle eingereicht. Die Frühjahrslandesversammlung 2016 wird sich damit beschäftigen. In der kommenden Landesversammlung werden wir Euch die Grundzüge erläutern.

Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der Landesversammlung, die vom 16.10. bis 18.10. stattfindet. So wurden die vier schon eingegangen Anträge zum Thema Mitgliedsbeiträge (Höhe der Beiträge, Verteilung der Beiträge zwischen Kreis-, Bezirks- und Landesebene und SEPA-Einzug) gesichtet. Das genaue Programm der Landesversammlung sowie die eingegangen Anträge werden in Kürze veröffentlicht.

Anbahnung einer strategischen Partnerschaft mit Rumänien

Damit die ELJ auch in Zukunft gute Chancen auf Fördermittel aus dem EU-Programm ERASMUS+ hat, wurde in den vergangen Monaten ein internationaler Kontakt zu Jugendorganisationen gesucht. Dies ist sinnvoll, da über die internationale Zusammenarbeit Jugendarbeit verbessert und Fördermittel auch für ELJ-Arbeit akquiriert werden können. In der Landesstelle ist vor Kurzem eine Einladung für ein multinationales Treffen Europäischer Jugendarbeit eingegangen. Für dieses Treffen im kommenden März im Osten Rumäniens hat die ELJ eine Interessenbekundung abgegeben.

Schulbezogene Jugendarbeit als Arbeitsfeld der ELJ ausgebaut

Außerdem freuen wir uns, einen neuen Pädagogen im Team der ELJ begrüßen zu dürfen. Am ersten Oktober wird Thomas Strauß als Referent der schulbezogenen Jugendarbeit tätig sein. Analog zu den Aufgaben von Bianca Sindel im EBZ Pappenheim, wird Thomas diese Aufgaben im EBZ Hesselberg übernehmen. Nach der Zusammenarbeit zwischen ELJ und EBZ Bad Alexandersbad in der Bezirksstelle Oberfranken-Oberpfalz, freuen wir uns, nun auch ein gemeinsames Projekt mit dem Hesselberg zu haben. Die Bildungszentren und die ELJ sind über den Verein der evangelischen Bildungszentren im ländlichen Raum als Rechtsträger verbunden. Finanziert wird diese halbe Stelle aus kirchlichen Restrukturierungsmitteln für die Bildungszentren.

Mehr über die Arbeit des ELJ-Landesvorstands erfahrt Ihr auf der Landesversammlung: 16. – 18. Oktober 2015 in Pappenheim. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Hannes Schmidt

14 Interview HannesSchmidt

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