Um die Transparenz seiner Arbeit zu erhöhen, beschloss der ELJ Landesvorstand, künftig einen Bericht über seine Sitzungen auf www.elj.de zu veröffentlichen. Wir freuen uns über Rückmeldungen!

Die Überarbeitung der Mustersatzungen, Ideen für die Flüchtlingsarbeit, der Ausbau der schulbezogenen Jugendarbeit sowie die Auswertung der Mitgliederstatistik standen im Mittelpunkt der 5. Sitzung des ELJ Landesvorstands am 13. Juni 2015 in Pappenheim. Obendrein nahmen die LaVo-Mitglieder an einem Rhetorikseminar teil.

Mustersatzung wird überarbeitet

Weil die Förderung der ELJ durch die evang.-luth. Kirche in Bayern (ELKB) auf eine neue Basis gestellt wird, überprüft die Wirtschaftsberatungsgesellschaft Dr. Dannhorn derzeit Finanzen und Struktur der ELJ. Der zuständige Rechtsanwalt hat dem Landesvorstand einige Vorschläge unterbreitet, wie die Rechte der Mitglieder von Ortsgruppen in den Strukturen unseres Verbandes besser gesichert werden können, etwa durch die Delegation von Delegierten durch die Mitgliederversammlung statt wie bisher durch den Vorstand. Eine strittige Frage war, ob die Rechte von minderjährigen Vorstandsmitgliedern gestärkt werden müssen, etwa durch eine Budgetierung der Vorstandsfinanzen durch die Mitgliederversammlung. Bis zur Landesversammlung (16. – 18. Oktober) wird der Landesvorstand einen überarbeiteten Entwurf der Mustersatzung vorlegen.

Materialien zum Thema Flüchtlinge erarbeitet

Nicht nur wegen der Umwidmung des ELJ-Hauses Wiesenbronn in eine Betreuungseinrichtung für junge Flüchtlinge steigt die Bedeutung des Themas Integration. Gemeinsam mit der Katholischen Landjugendbewegung in Bayern (KLJB) arbeitet die ELJ im Rahmen der KLJB-Reihe „Werkbrief“ an einer Arbeitshilfe mit praktischen Beiträgen für die Arbeit der Ortsgruppen, aber auch mit Hintergrundinformationen über die rechtliche Rahmenbedingungen. Die christliche Herausforderung aus evangelischer Sicht beschreibt ein Beitrag von Dr. Dorothea Greiner, Regionalbischöfin von Oberfranken. Der Landesvorstand hat darüber hinaus Projektideen der Bezirksreferenten Jürgen Kricke und Tanja Rupprecht beraten und folgende Beschlüsse gefasst: „Plurability“ wird künftig als Marke der ELJ für die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus verbandsweit verwendet. Die „Mistgabel“ 3/2015 (Weihnachtsausgabe) erhält das Schwerpunktthema „Flüchtlinge“. Auf www.elj.de wird ein Themenschwerpunkt dazu eingerichtet.

Schulbezogene Jugendarbeit – Stellenausschreibung

Die schulbezogene Jugendarbeit der ELJ im EBZ Pappenheim platzt aus allen Nähten. 1.563 Kinder und Jugendliche hat das Team um Bianca Sindel im Schuljahr 2012/13 in 65 mehrtägigen Maßnahmen erreicht. Die Übernahme des Jugendhauses auf dem Hesselberg durch das dortige Bldungszentrum bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Kooperation. Nachdem der LaVo bereits die Schaffung einer halben, von der ELKB zu 100 % finanzierten Referentenstelle beschlossen hatte, bestätigte er nun die Ausschreibung zum 1. September 2015.

Mitgliedsauswertung: jetzt 177 Ortsgruppen – Rund 10.000 Erreichte

2014 ist die ELJ um sechs auf nun 177 Ortsgruppen gewachsen. Mittelfranken, aber auch Oberfranken-Oberpfalz konnten sich über neue Ortsgruppen freuen. Demgegenüber löste sich die einzige Gruppe in Oberbayern (ELJ Dorfen) auf. Regelmäßig erreicht die ELJ in ihren Gruppen, Projekten und Maßnahmen mehr als 10.000 Jugendliche in 5 (von 6) bayerischen Kirchenkreisen.

Rhetorische Kompetenz verbessert

Am Rande seiner Sitzung nahmen die Mitglieder des Landesvorstands an einer Rhetorikschulung teil. Dazu folgt ein eigener Bericht.

 

 

 

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